Nov 8, 2013 - Brasilien    1 Kommentar

Wir haben das Paradies entdeckt – Jericoacoara Part 1

Im Hostel in Salvador haben wir von einem Schweizer den Tipp erhalten Fortaleza nicht anzuschauen, da es anscheinend nichts Sehenswertes gibt. Ausserdem sei die Kriminalität sehr hoch. Wir haben dann vom Flughafen aus in Fortaleza einen Bus gebucht nach Jericoacoara.

Dieser Bus brachte uns innerhalb von 5h nach Jijoca. Dort mussten wir um 21:30 Uhr auf einen kleinen Jeep (ca. 18 Personen) umsteigen. Das Gepäck hat man auf dem Holzdach befestigt. Die fahrt führte 23 km durch Sanddünen auf Sandstrassen, wenn man das Strassen nennen darf,  zu einem kleinen Ort Jericoacora, genannt “Jeri”. Die Fahrt war in Anbetracht dessen, dass die “Sitze” im Jeep aus normalen Strassenbänken aus Holz bestanden und die “Strassen” eher als sandige Hügellandschaft zu bezeichnen sind, etwas abenteuerlich. Hier haben wir uns im Hostel Tirol niedergelassen. Der Besitzer (Name: Ingo, Bezeichnung: Gaucho, weil aus dem Süden) spricht Deutsch, da er aus dem Süden von Brasilien stammt, wo teilweise noch deutsch gesprochen wird. Die Kommunikation wird so sehr viel leichter, denn alle anderen sprechen NUR Portugiesisch! Jeri liegt an an einem wunderschönen Strand in Mitten von Sanddünen.

Mit einer Buggy Tour am Strand entlang und auf Sandstrassen kann man die nahegelegenen Lagunen und Sanddünen besuchen. Dies taten wir am Donnerstag mit zwei Brasilianern (Marco und Rosanna), welche uns glücklicherweise die Erklärungen des Guides übersetzen konnten, der die ganze Zeit auf uns einredete und nicht zu verstehen schien, dass wir nichts verstanden.  Der Ort ist ideal um auszuspannen und die Zeit zu vergessen. Ins Dorf gibt es eine Stromleitung, die ab und zu mal unterbrochen wird, wenn Arbeiten daran getätigt werden oder einfach ein Tourist zuviel sein Handy aufladen will:-). So hatten wir am ersten Tag keinen Strom, was nicht schlimm war, denn es geht auch ohne. Auch das Wasser läuft ab und zu einen Tag nicht, was auch nicht weiter schlimm ist, ausser man bemerkt es erst, wenn man auf dem WC ein grösseres Geschäft erledigt hat:-). Abends kann man am Strand den Sonnenuntergang geniessen und Copoeira Shows (brasilianische Tanzkunst, Show Kämpfe) zuschauen. Dazu wird auf einem Instrument Berimbau gespielt und somit den Takt für den Kampf angegeben. Wir haben dazu an einem der vielen kleinen Ständen am Strand ein Crevetten Spiesschen geholt und dazu einen Caipirinha (ultra Stark, für je 2 Fr.) getrunken. Gleich gegenüber vom Hostel gibt es ein Restaurant, das frischen Fisch auf dem Feuer zubereitet. Hier konnten wir im Fischlager einen Fisch aussuchen und der wurde uns direkt auf dem Feuer zubereitet. Wir haben uns für 2 kg Sea Bass (Barsch) entschieden und dazu wurde Reis und Farinha (Maniokmehl, gerieben in Butter gebraten) serviert. Wir sind jetzt noch satt.

Eigentlich wollten wir am Wochenende weiterreisen, doch der Bus fährt nur Werktags. So müssen wir bis Montag hier warten bis wir weiter Richtung Sao Luiz reisen können. Aber es gibt weitaus schlimmere Orte wo man seine Zeit verbringen könnte, als hier inmitten von Sanddünen, Lagunen und einem Traumstrand.

Hier einige Bilder von Jeri und Umgebung:

0_transporter-von-jicoa-nach-jericoacora

Picture 1 of 34

@Jasmin Bamert: Wir haben ein Spielfeld entdeckt. Stehen bei euch auch nur Esel auf dem Feld?

3_esel-auf-dem-spielfeld

 

1 Kommentar

  • Hallo Rita

    Wirklich ein Paradies – hier lässt es sich aushalten!!
    Wenn ihr weiter solche Traumphotos macht und verschickt, werden euch bald alle nachreisen, denn bei uns wird es jetzt gerade so richtig hässlich!!

    Liebe Grüsse aus dem nassen Vorarlberg

    Markus

Was zu sagen?

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Reload Image
Enter Code*: