Dez 10, 2013 - Brasilien    kein Kommentar

Rio de Janeiro – Die schönste Stadt der Welt?!

Auf diese Frage haben wir auch nach 6 Tagen Rio noch keine wirkliche Antwort. An den ersten vier Tagen hat es geregnet was das Zeug hält und es wurde mit 21°C für uns richtig kalt.:-):-) Wir haben gehört, an anderen Orten auf der Welt soll es sogar Schnee geben! Wir schlenderten durch die Strassen von Rio und besichtigten die verschiedenen Stadtteile wie das Centro, Copacabana, Ipanema, Santa Tereza, Lapa usw. Am zweiten Abend besuchten wir einen Fussballmatch im Estádio do Maracanã der C.R. Flamengos aus Rio gegen die SC Corinthians Paulista aus Sao Paulo. Das Estádio do Maracanã war 1950 das grösste Stadion der Welt mit 200’000 Zuschauerplätzen. Im Laufe der Zeit nahm durch Umbauarbeiten und Anpassungen an die FIFA Richtlinien die Anzahl Plätze ab. Heute bietet es nur noch Platz für rund 73’000 Zuschauer (Finalspiel WM 2014). Obwohl das Stadion nur halb gefüllt war, war die Stimmung einzigartig und die Brasilianer sehr temperamentvoll.

Als es dann endlich mal schön wurde, konnten wir die super Kulisse, welche die Stadt umgibt, sehen und wir verstanden wieso Rio de Janeiro inoffiziell als die schönste Stadt der Welt bezeichnet wird. Wir haben uns ein Bike (verrostetes Stahlvelo) gemietet und sind damit die Strände Copacabana sowie Ipanema und die Lagune abgefahren. Am letzten Tag sind wir bei herrlichem Wetter auf den Zuckerhut (Pão de Açúcar) und anschliessend auf den Corcovado zum Cristo Redentor Monument. Auf beide Hügel hat uns Schweizer Qualitätsware gebracht, denn beide Bahnen stammen aus unserer Heimat. Mit dem Kauf des Tickets auf den Corcovado können wir nun sogar von einem 50% Rabatt Gutschein profitieren, wenn wir auf das Jungfraujoch wollen. Da müssen wir unbedingt mal hin! Wir hatten eine unglaublich schöne Aussicht über die Stadt und die Umgebung.

An vorletzten Abend folgten wir einem Tipp des Hostels. Wir sollten eine Samba Bar aufsuchen, wo man auch essen konnte. Das haben wir getan, jedoch haben wir am Ende des Essens gemerkt, dass wir in der falschen Lokalität sind. Irgendwie war auch die Musik überhaupt nicht Samba. Wir waren im Santo Scenarium und nicht im Rio Scenarium gelandet. Naja, kann passieren, das Essen war sehr gut und wir wechselten (ca. 20 Meter weiter) die Bar um noch zu einem gekühlten Rotwein etwas Samba zu hören.

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