Dez 15, 2013 - Argentinien, Brasilien    5 Kommentare

Die Wasserfälle von Iguazu

Die Wasserfälle von Iguazu liegen beim Dreiländereck Brasilien, Argentinien und Paraguay. Man kann die Wasserfälle sowohl von der brasilianischen, als auch von der argentinischen Seite anschauen. Da wir natürlich nichts verpassen wollen haben wir beide Seiten besichtigt. Bei Regen, Wolken und Nebel machten wir uns auf in den Park auf der brasilianischen Seite. Von dort aus kann man einige Kilometer dem Fluss entlang laufen, wo man einen fantastischen Überblick über die “Cataratas de Iguazu ” hat. Wir müssen zugeben, wir waren ziemlich beeindruckt. Die Wasserfälle sind einfach riesig, sie bestehen aus 275 einzelnen kleinen Wasserfällen, die zusammen ein unbeschreibliches Bild abgeben. Sorry Niagara Falls, aber damit ist es schwer mitzuhalten. Vor allem hat uns gefallen, dass die Wasserfälle und der Park rundherum sehr natürlich gehalten sind. Am Abend genossen wir unseren letzten Abend in Brasilien in einer Churrascaria (typ. brasilianisches Grillrestaurant). Wir sind wirklich totale Fans davon geworden. Allein schon beeindruckend ist das riesige Salatbuffet und die grosse Auswahl an Beilagen. Doch wer wie wir zu den erfahrenen Churrascaria-Gängern gehört weiss, dass man davon nicht zuviel essen sollte. Denn das Fleisch an den Grillspiessen, mit denen die Kellner an den Tischen vorbei kommen ist noch viiiiiel besser. Dazu tranken wir natürlich unsere letzten Caipis auf dieser Reise. Wir werden Brasilien sehr vermissen. Am nächsten Morgen erwachten wir mit Kopfschmerzen, aber wo sonst bekommt man auf der Welt so gute Caipis, wenn nicht in Brasilien?! Wir bestellten uns ein Taxi, das uns über die Grenze nach Argentinien brachte. Da der Zöllner bei der Einreise unfähig war einen Stempel in meinen Pass zu machen, war ich in wenig nervös vor der Ausreise. Jedoch zu Unrecht, der Zöllner fand meinen misslungenen Stempel ziemlich lustig und liess mich ausreisen. In Puerto Iguazu (Argentinien) hatten wir dann ein sehr “härziges” Hostel mit Pool. (Schwimmen jedoch nicht empfohlen, wir denken nicht, dass das Wasser im letzten Jahr mal gewechselt wurde.) Wir machten bei 40 Grad einen Spaziergang zum Dreiländereck  Brasilien, Argentinien und Paraguay. Eigentlich nichts spezielles, nur Bäume und ein Fluss. Aber ok, wir haben es gesehen. Am Abend kochten wir im Hostel Spaghetti und Salat und tranken hervorragenden argentinischen Wein. An diesem Abend geriet unser Weltbild einwenig aus der Fassung, denn wir sahen, wieviel Fleisch zwei einzelne Personen essen können. Eine Argentinierin und ihr Freund, assen zur Vorspeise zwei ganze Käse und Brot und dazu je 1 Liter Cola. Doch das war nichts gegen den Hauptgang. Sie machten ein Feuer und grillierten ein Picanha (Schwanzstück vom Rind), ca. 2kg, zwei Würste in “Schüblig”-Format, zwei Poulet-Brüstchen in Übergrösse und einen ganzen Kuhdarm (Muss anscheinend eine Spezialität in Argentinien sein, so wie sie uns erklärten). Ja und dazu gab es noch einen Sack Brot. Zugegeben, wir kamen uns mit unseren Spaghetti ein plötzlich ein wenig schlecht vor, aber wir müssen ja auf unser Budget achten:-). Am nächsten Tag wachte ich mit fast 70 Mückenstichen auf und das trotz Mückensprey. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in den Nationalpark auf der argentinischen Seite und waren noch mehr beeindruckt als schon in Brasilien. Der Park ist wunderschön. Überall, also wirklich überall sind Schmetterlinge in allen möglichen Farben. Mit der Zeit wird es fast mühsam. Auch die Nasenbären, die in Überschuss vorhanden sind, sind genau so lange süss, bis man etwas essen möchte. Weiter gibt es unglaublich viele verschiedene Vögel in allen Farben, Schildkröten und grosse Ächsen. Der Park ist noch natürlicher als auf der brasilianischen Seite und man sieht die Wasserfälle sowohl von Oben, als auch von Unten aus nächster Nähe. Wunderschön und sehr beeindruckend. Hier hatten wir auch Glück mit dem Wetter, strahlend blauer Himmel. Direkt vom Nationalpark gingen wir zum Flughafen um den Flieger nach Buenos Aires zu nehmen. Aber logischerweise musste ein riiiiiesiges Gewitter kommen, sodass der gesamte Flughafen ohne Strom war und für mehrere Stunden geschlossen werden musste. Déjà-vu aus Manaus.

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5 Kommentare

  • liebe Rita und Thomas
    Vielen Dank für die tollen Föteli von den grossen Wasserfällen. Leider konnten wir diese damals, als wir in Buenos Aires waren, nicht besuchen.
    Nun haben wir vor zwei Tagen an der Wielsteinstrasse Weihnachten gefeiert, Andreas und ich waren erstaunt, auch ein Päckli unter dem Baum zu haben. Vielen vielen Dank für den interessanten Kalender, der uns das ganze Jahr begleiten wird. Nun bin ich auf dem Sprung, um Grossmami für heute Abend zu helfen. Gestern haben wir den kleinen schnüsigen Christbaum geschmückt.
    Schade, dasss Ihr keine grosse Weihnachtsstimmung erleben könnt, dafür erlebt Ihr sonst so viel Interessantes, bleibende Erinnerungen, die Euch niemand nehmen kann. Weiterhin viel Spass und alles Liebe und Gute von Eurer alten Heimat. Gotti und Andreas.

  • Hallo ihr beiden – Das macht wieder einmal so richtig Lust auf Ferien. Wir selber waren 2009 an den Iguazu Wasserfällen und waren ebehfalls sehr beeindruckt. Die Könung war ein Flug mit dem Helikopter über die Fälle. Wir wünschen euch noch viele schöne Erlebnisse. Lg, Roli & Ursi

    • Hallo Roli und Ursi

      Schön von euch zu hören, vielen Dank für die Nachricht. Wir sind jetzt in Santiago de Chile und morgen geht es nach Panama.

      Liebe Grüsse
      Thomas und Rita

  • Hallo ihr zwei Pläuschler. Wunderschöni Fotene. Ich will auch! Sinder in Iquazu im Hostel Marco Polo gsi ;-) ??? LG Jasmin

    • nei sind ime andere gsi, wieso meinsch?

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