Mrz 12, 2014 - Chile    kein Kommentar

Chilenische Luft schnuppern zum Zweiten

Von der bolivianischen Grenze ging es dann ca. 2000 Höhenmeter abwärts nach San Pedro de Atacama, das “nur” noch auf 2500 m über Meer liegt. Dort suchten wir das erst beste Hostel und genossen die Wärme, welche uns in den letzten Wochen schon etwas gefehlt hatte. Nach mehreren Wochen in Dorm-Räumen kam dann auch das Privatzimmer mit der Wellnessdusche sehr willkommen. Die Wellnessdusche stellte sich jedoch leider als Atrappe heraus. Naja, gefreut haben wir uns trotzdem, da wir in den letzten 5 Tagen nicht duschen konnten. San Pedro de Atacama ist ein kleines sehr touristisches Örtchen in der Atacama Wüste. Eigentlich wollten wir die El Tatio Geysire besichtigen, da aber jede Tour inkl. Sonnenaufgang stattfand und wir so um 4 Uhr morgens hätten starten müssen, entschieden wir uns dagegen. Schliesslich mussten wir die letzten 5 Tage um 5 Uhr aufstehen und Geysiere haben wir ja auch schon gesehen. So verbrachten wir die Tage in San Pedro mit Blog schreiben und chillen.

In San Pedro lernten wir dann auch Basil und Valentin aus Winterthur kennen. Mit ihnen kauften wir auch die Bustickets nach La Serena. Da wir mal wieder überaus spontan waren, kauften wir die Tickets 30 Minuten vor Abfahrt. Dies wäre ja eigentlich kein Problem, wenn der Weg vom Busbahnhof zum Hostel nicht 10 Minuten gewesen wäre. So stressten wir mit unseren Tickets im Sack zurück ins Hostel, packten alles zusammen und rannten los zum nächsten Sandwichstand. Wir brauchten für die nächsten 16 Stunden auch etwas zu Essen und Trinken. Leider vergassen wir dabei das Hostel und das Essen zu bezahlen! Worauf uns die Rezeptionistin nachrannte und uns ein paar Blocks weiter beim Sandwichstand aufgabelte. Natürlich hatten wir auch zu wenig Bargeld dabei und so musste Thomas nochmals zurück ins Hostel um mit der Kreditkarte zu bezahlen. Basil, Simon und Valentin versuchten unterdessen den Bus aufzuhalten, was sich als äusserst schwierig erwies, da die Südamerikaner ja immer sooo pünktlich sind;-). So fuhr der Bus bereits los als wir am Busterminal ankamen (ganze 2 Minuten zu spät!), doch sie waren sehr grosszügig und liessen uns widerwillig noch einsteigen. Schon lustig wie wichtig 2 Minuten sind, wenn man bedenkt, dass normalerweise bei jeder Zeitangabe 30 Minuten darauf gerechnet werden.

La Serena ist ein hübsches Städtchen an der chilenischen Küste, zwischen San Pedro und Santiago. Wir mieteten uns Fahrräder und fuhren am Strand entlang und abends nutzten wir die Küche und den Grill um frische Fische zu grillieren. Zwei Tage später fuhren wir dann weiter bis Santiago. In Santiago genossen wir das Essen und das Stadtleben und machten einen Tagesausflug nach Valparaíso an der Küste.

Valparaíso ist auf den ersten Eindruck eine dreckige Hafenstadt, hat aber beim zweiten hinschauen ein paar sehr schöne, bunte, fröhliche Quartiere, die durchaus einen Besuch wert sind. So verbrachten wir in Santiago unsere vorerst letzten Tage in Südamerika, bevor es für uns weiter nach Panama und für Simon zurück in die winterliche Schweiz ging.

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