Apr 26, 2014 - USA    kein Kommentar

Hawaii

5 Tage später konnten wir dann, obwohl Thomas Rücken immer noch schmerzte, nach Hawaii fliegen. Erste Station auf Hawaii war die Insel Kauai. Da Honolulu einen ziemlich verwirrenden Flughafen hat und wir für unser Gepäck erstmals ca. 40 Minuten quer durch den Flughafen laufen mussten und dann auch noch darauf warten mussten, verpassten wir fast unseren Anschlussflug mit der Island Air nach Kauai. Dass die Gates für die Inselflüge wieder am komplett anderen Ende des Flughafens platziert sind und zu dieser Tageszeit anscheinend niemand mehr zu arbeiten schien, der uns eine Wegbeschreibung zum Check-in der Island Air hätte geben können, war auch nicht ganz förderlich. Unser Weiterflug ging um 7:12 pm und um 7:05 waren wir schliesslich beim Check-in angekommen. Aber auch das war kein Problem für die Island Air. So kamen wir wie geplant in Kauai an, nahmen unseren Mietwagen und fuhren zum Homestay, das wir gebucht hatten. Das Paar, das uns das Zimmer vermietete war eine Nummer für sich. Als wir an einem Abend kochten und ihnen etwas von unserem Wein anboten, fragte er ob wir etwas Gras von ihm wollen. Am nächsten Tag wurde uns auch klar wieso. Auf der Terrasse hatte er eine eigene Hanfplantage. Jeden Morgen stellte er die Pflänzchen an die Sonne, bevor sie wieder im eigens dafür gebauten Wärmeschrank verstaut wurden. Er freute sich jeden Morgen darüber, dass sie über Nacht gewachsen waren. Die beiden konnten stundenlang darüber fachsimpeln, was sie am Hanfanbau noch verbessern könnten.

Die Zeit in Kauai genossen wir sehr. Zwar lernten wir, dass es auch in Hawaii ziemlich kalt sein kann und es des Öfteren regnet, dennoch hatten wir ein paar super Tage. Die Insel ist unglaublich grün und hat mit ihrem Canyon, den vielen Wasserfällen und vielen schönen, einsamen Stränden eine wunderschöne Natur und echt viel zu bieten. Da wir im „Winter“ Kauai besuchten, hatte es auch sehr wenige Touristen und wir konnten die Natur richtig geniessen. Einer der schönsten Wanderwege führt einige Stunden der Na Pali Coast entlang und schliesslich zu Wasserfällen. Auf dem gesamten Weg hat man einen fantastischen Blick auf die Küste und kann wenn man Glück hat zur Winterzeit Wale sehen. Leider hatte die Winterzeit auch seine Nachteile, so war es an den meisten Stränden nicht möglich zu schwimmen, wegen den hohen Wellen und der starken Strömung.

Von Kauai aus flogen wir dann weiter nach Maui. Auch in Maui hatten wir wieder ein Zimmer über Airbnb gebucht und landeten bei Roberta, die einen Day-Spa besitzt. Roberta war eigentlich nie zu Hause so dass wir das Haus in Strandnähe fast immer für uns hatten. Die Zeit in Maui verbrachten wir mit Insel erkunden und schnorcheln. Sowohl die Küstenstrasse nach Hana, als auch der Highway zum Haleakala Krater 3000m über Meer sind sehr lohnenswert. Die Strasse mit den meisten Höhenmetern in der kürzesten Distanz zum Haleakala Krater bietet einen fantastischen Blick auf die Mondlandschaft im Krater und auf die Küste. Es ist unglaublich, wie schnell das Wetter auf dem Krater ändern kann. Als wir zu einem Aussichtspunkt auf den Krater liefen, war der gesamte Krater tief in Wolken eingepackt. Bereits wenige Minuten später waren alle Wolken verschwunden und man hatte einen fantastischen Blick. Auch beim Hana-Highway kam uns die Reisezeit zu Gute. Auf der sonst so überfüllten Strasse waren wir teilweise fast allein unterwegs und konnten in Ruhe überall anhalten und die Landschaft geniessen.

Da Thomas sehr fest erkältet war, konnten wir leider nicht tauchen gehen und gaben uns mit schnorcheln zu frieden. (Unser Portemonnaie freute sich darüber) Ganz unten an der Südküste von Maui entdeckten wir eine fast menschenleere Lavabucht, die sich als ausgezeichnet zum Schnorcheln erwies und sogar Rita vom frühen Aufstehen überzeugte. Neben unzähligen Fischen in allen Formen und Farben sahen wir vom Strand aus und bei einem Segel-/Schnorchelausflug Wale und Delphine beim Springen. Auch die wunderschönen, grossen Green Sea Turtles sahen wir beim schnorcheln und vom Land aus. Nach einigen schönen Tagen mit gutem Essen und viel Sonnenschein auf Maui ging es weiter nach Oahu.

In Honolulu hatten wir eine Unterkunft in der Nähe des Waikikibeachs, der zwar berühmt, jedoch total verbaut und überfüllt mit Menschen ist. Trotzdem machten wir natürlich ein Foto, damit wir sagen können wir waren dort. Bei einer Inselerkundungstour stellten wir fest, dass es auch auf Oahu tatsächlich einige wunderschöne, fast menschenleere Sandstrände mit traumhaft türkisenem Wasser gibt. Leider spielte auch in Oahu das Wetter nicht so wirklich mit. Zwar war es immer sonnig, jedoch ging immer ein kühler Wind, sodass das Baden nicht sehr gemütlich war. So vertrieben wir unsere restliche Zeit in Honolulu mit Stadtbesichtigungen, einem Besuch bei Pearl Harbour und natürlich wieder mit gutem Essen, bevor wir uns für die nächsten vier Monate mit einem Campingkocher begnügen müssen.

Felder_Kauai

Picture 1 of 47

 

Was zu sagen?

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Reload Image
Enter Code*: