Sep 2, 2014 - Australien    kein Kommentar

Western Australia – The Paradise

Eigentlich hatten wir geplant die Ostküste Australiens zu bereisen. Auf unserer Reise haben wir aber so viele Leute getroffen (auch Australier), die uns davon abgeraten haben, da es extrem touristisch sei und es unzählige Backpacker habe, die nichts anderes als Party machen wollen. Da wir lieber die ungestörte Natur geniessen  entschieden wir uns stattdessen nach Perth zu fliegen. Dort kauften wir innert zwei Tagen einen tollen Mitsubishi Campervan – unseren AMIGO – von einem französischen Pärchen. Wir verpassten Amigo noch einen optischen Feinschliff aus der IKEA und fuhren los. Zuerst schauten wir uns noch das Aussenörtchen von Perth – Fremantle– an und fuhren dann zum coolsten Campspot auf unserer ganzen Reise nach Two Rocks. Dieser war direkt am Strand und wir waren alleine! Wir genossen den ersten Abend in unsrem Van und kochten unser erstes Abendessen.

Von Two Rocks fuhren wir weiter zum Nambung National Park und den Pinnacles. Von der kahlen Landschaft am Highway entlang fährt man einige Kilometer auf einer Nebenstrasse und gelangt dann zu einer gelben Sandwüste. Dort ragen unglaublich viele, gelbe Limestones in allen Grössen und Formen aus dem Boden. Mit dem Auto kann man durch die Wüste fahren und ein paar coole Fotos schiessen. Nie würde man denken, dass sich eine so faszinierende Landschaft hinter den öden Büschen am Highway entlang verbirgt.

Vom Nambung Nationalpark fuhren wir weiter nach Kalbarri und dem Kalbarri Nationalpark. Der ganzen Küste entlang gibt es Aussichtspunkte auf die schöne, felsige Küste. Weiter ging es dann in Richtung Shark Bay und Monkey Mia. Da dies ziemlich touristisch sein soll, entschieden wir, das Ganze auszulassen und weiter in Richtung Exmouth zu fahren. Ca. 70km nach Carnavaron entdeckten wir einen weiteren coolen Campspot der ziemlich abgelegen, direkt in einer wunderschönen, menschenleeren Bucht mit schönem Korallenriff und Fischen in allen Farben gelegen ist. Beim Spot gibt es nur ein WC und ein paar Einheimische die dort jedes Jahr ein paar Wochen campen und die Natur geniessen. Dort verbrachten wir ein paar  Tage mit schnorcheln im unglaublich türkiesen vollkommen menschenleeren Wasser. Dort lernten wir dann auch Helen und Kev, zwei Grey-Nomads kennen, die mit ihrem Caravan Australien bereisen. Sie luden uns schon am ersten Abend zum Lagerfeuer und Happyhour ein. Mit ihnen verbrachten wir ein paar lustige Tage und erhielten ein einige sehr wertvolle Tipps was das Reisen in Australien anbelangt.

Doch nach ein paar Tagen brauchten auch wir mal wieder eine Dusche mit frischem Wasser und so fuhren wir weiter nach Exmouth. Dort wollten wir eigentlich im Cape Range Nationalpark schlafen, dieser war jedoch für diese Nacht bereits ausgebucht und wir hätten am nächsten Morgen um halb 6 Uhr anstehen müssen um ev. einen Platz zu bekommen. Dies war uns dann doch etwas zu dumm, vor allem da wir ca. 15km vor dem Park zum fast gleichen Preis schlafen konnten und dazu noch eine Dusche hatten. So verbrachten wir ein paar Tage in Exmouth und im Cape Range Nationalpark mit baden und schnorcheln im wieder extrem blauen Wasser. Und für alle die sich jetzt fragen, ob das nicht irgendwann langweilig wird: Nein, wird es nicht!!

In Ningaloo Reef in Exmouth war zu dieser Zeit gerade Walhai Saison. Das heisst unzählige Walhaie tummeln sich vor dem Ningaloo Reef um Plankton zu fressen und sich zu vermehren. Nach einigem hin- und her überlegen, da es doch extrem teuer ist, entschieden wir uns mit den Walhaien schwimmen zu gehen. Wir hatten das Glück, dass wir noch zwei Deutsche trafen, die das gleiche Vorhaben hatten. So erhilten wir zu viert einen ziemlich grosszügigen Gruppenrabatt. Mit 18 anderen Personen gingen wir zuerst im Riff schnorcheln, bevor die Suche nach den Walhaien begann. Dabei gibt es Flugzeuge die per Funk die Position eines Walhais durchgeben. Die Position wird dann mit dem Boot angefahren und ein Spotter der Crew springt ins Wasser und schaut in welche Richtung der Walhai schwimmt. Das Boot fährt dann in einiger Entfernung vor den Walhai und lädt die Schwimmer (also uns) aus. Dabei dürfen nie mehr als 10 Personen gleichzeitig und nicht mehr als 2 Minuten mit einem Walhai im Wasser sein, da die Tiere unter Schutz stehen. Das heisst wir sprangen ins Wasser, genau dort wo der Walhai in kurzer Zeit hinschwimmen wird. Gespannt wartet man dann mit Schnorchel und Taucherbrille auf den Hai. Und dann taucht er mitten aus dem tiefen Blau des Ozeans auf und schwimmt direkt auf einem zu. Das Gefühl, als der erste Walhai auf uns zu schwamm werden wir mit Sicherheit nie wieder vergessen. Zur Information für diejenigen die nicht wissen, was ein Walhai ist: Walhaie gehören zu den Haien und sind die grössten Fische des Ozeans, sie werden bis zu 18 m lang und sind unglaubliche Kreaturen. Im Gegensatz zu manchen anderen Haien essen Walhaie nur Plankton und sind sie für Menschen total harmlos. Zu dem Zeitpunkt wo man den Walhai auf einem zukommen sieht, schwimmt man zu Seite um ihm Platz zu machen. Denn die intelligentesten Tiere sind Walhaie nicht und sie sehen auch nicht sehr viel. Das heisst wenn man einfach in seiner Schwimmrichtung bleiben würde, würde er trotzdem einfach weiter schwimmen und so angenehm wäre das mit Sicherheit nicht. Sobald man aber auf der Seite des ist, kann man mit ihm in ca. 3-4 m Abstand schwimmen bis er genug davon hat und in die Tiefen des Ozeans abtaucht. Normalerweise können die Leute auf solchen Trips max. 2 Mal mit einem Walhai schwimmen, da sie selten sind. Wir hatten aber Glück und es kam ein Funkspruch rein, dass sie an einem Ort im Ningaloo Reef über 50 Exemplare entdeckt hätten. Unser Bootsfahrer arbeitete seit über 15 Jahren in Exmouth mit den Walhaien und hat das noch nie erlebt. So kam es, dass es irgendwann hiess: Hier sind 50 Walhaie, genug für jeden, alle können rein! Auch wenn Walhaie eigentlich ganz harmlose Kreaturen sind, so angenehm ist das Gefühl dann doch nicht mit über 50 Meeresriesen mitten im Meer zu schwimmen – vorallem, da auch Tigerhaie dort nicht ganz selten sind. Aber wir wollten ja nicht doof dastehen also sprangen auch wir wieder rein. Und es war unglaublich. Sobald man den einen verloren hat konnte man sich umdrehen und da war schon der nächste. So konnten wir mit über 12 riesigen Tieren schwimmen, irgendwann haben wir aufgehört zu zählen. Das Geld das wir Anfangs etwas zögerlich ausgegeben haben, hat sich mehr als gelohnt und für jeden von euch: Falls ihr irgendwann die Möglichkeit haben solltet mit diesen unglaublich beeindruckenden Tieren zu schwimmen oder zu tauchen, macht es!! Den Riff Hai, den wir dann beim schnorcheln noch entdeckten war nach den Eindrücken des Morgens nicht mehr der Rede wert.

Mit tollen Erinnerungen fuhren wir von Exmouth ca. 600 km ins Landesinnere zu einem weiteren absoluten Highlight unserer Australienreise – zum Karijini Nationalpark. Auch dort traffen wir wieder Jessy und Mike (die zwei Deutschen vom Whalesharktrip). Im Karijini verbrachten wir vier Tage und kletterten fleissig in allen Canyons herum und kühlten uns in dem kalten Wasser in den Canyons ab. Wir hätten gut noch weitere Tage dort verbringen können. Denn im Gegensatz zu z.B. Amerika kann man im Karajini in allen Canyons herumklettern und herumspazieren ohne dass man auf vorgefertigten Wegen mit Geländern laufen muss. Für alle die ungestörte Natur geniessen und gerne herumklettern ist der Karajini Nationalpark absolut empfehlenswert.

Die Weiterfahrt vom Karajini Nationalpark nach Port Headland – Australiens grösstem Frachthafen – war dann etwas umständlich. Auf der besagten Strecke hatte es unzählige Roadtrains (für alle, die noch nie einen Roadtrain gesehen haben, sie sind bis zu 60m lang und max. 132 Tonnen schwer). Die Roadtrains haben vorne riesige Stahlträger und räumen so ziemlich alles aus dem Weg, was ihnen in die Quere kommt, auch Kühe. Auf dieser Strecke lagen also so ziemlich alle 100m eine tote Kuh, die man bis zu den nächsten 100m riechen konnte. Leid taten uns vor allem diejenigen, die sich entschieden haben diese Strecke mit dem Fahrrad zu fahren. Ebenfalls ist es nicht ganz angenehm wenn man 100 km/h fährt und von einem 60m langen Roadtrain überholt wird. Dementsprechend erledigt kamen wir in Port Hedland an. Dort bestaunten wir nur kurz die riesigen Frachtschiffe und machten uns dann weiter auf den Weg in Richtung Broome. Naja, weit kamen wir nicht. Nach ca. 180km nach Port Headland und ca. 500km vor Broome machte es „PÄNG!!“ und unser (angeblich neuer) Hinterpneu zerplatzte während der Fahrt. Uns blieb nichts anderes übrig, als in der Mittagshitzte  in der Sonne den Reifen zu wechseln. Da es uns ein bisschen zu riskant war ohne Ersatzreifen 500km nach Broome zu fahren, drehten wir um und fuhren zurück nach Port Headland. Aber logischerweise war genau an diesem Tag ein Public Holiday und alle Reifenhändler waren geschlossen. Also blieben wir einen weiteren Tag in Port Hedland stecken bevor wir am nächsten Tag neue Reifen kaufen konnten. Dort stellte sich dann auch heraus, dass unser lieber Vorgänger keine NEUEN Reifen gekauft hat, sondern Secondhand, die in der Sonne gelagert wurden und somit spröde waren. Also tauschten wir sicherheitshalber alle Reifen aus und fuhren einen Tag später als geplant in Richtung Broome.

In Broome nahmen wir an einem Vortrag über Perlen statt und lernten dabei die wesentlichen Unterschiede der verschiedenen Perlenarten und welche Rollen Backpacker bei der Perlenzüchtung spielen. Natürlich besuchten wir auch das Broome Museum und grüssten den Japanischen Flieger von Grossmami. Unserem Auto gefiel es beim Museum so gut, dass es überhaupt nicht mehr wegwollte. Als wir den Motor anlassen wollten, machte AMIGO keinen Wank mehr, nicht mal mehr die Hupe funktionierte. Na toll, jetzt haben wir neue Reifen und neue Batterien gekauft und immer noch ist AMIGO nicht zufrieden. Zum Glück hatten wir noch unsere zwei Bikes mit dabei und so machte sich Thomas auf den Weg zu umliegenden Autowerkstätten. Das Problem war nur, es war Samstag und alle Autogaragen schliessen dann um 12:00 Uhr. Wie es der Zufall so wollte, war es natürlich fünf vor zwölf. Tja, so war also unser technisches Geschick gefragt. Das Problem war auch schnell gefunden, der nette Herr der uns die Autobatterie ausgetauscht hat, hat erstens die Kontakte nur mit der Hand angezogen und zweitens waren die Kontakte nicht mehr gut – also keinen Strom. Glücklicherweise fanden wir noch einen fleissigen Mann der noch an seinem Auto herumschraubte und uns kurz die Kontakte ersetzte. Mal wieder später als geplant, aber wenigstens noch am selben Tag fuhren wir weiter in Richtung Kununurra. Dort legten wir einen Halt beim Lake Argyle, dem grössten „von Hand“ erstellten See Australiens ein, bevor es über die Grenze zum Northern Territory ging. Für alle die dies Planen: kauft keine frischen Früchte, Gemüse oder Fleisch, denn das müsstet ihr eigentlich vor der Grenze abgeben. Genau das haben wir nämlich gemacht und haben uns deshalb im schmuggeln versucht. Das nächste grössere Ort nach der Grenze war Katherine. Katherine ist nichts besonderes, hat aber schöne Thermalquellen und ist ein guter Ausgangsort für umliegende Nationalparks. Wir fuhren weiter zum Litchfield Nationalpark, ca. 120 km südlich von Darwin. Dort ist der perfekte Ort zum wandern und sich erfrischen in kühlen Bächen und unter Wasserfällen. Während der Trockenzeit sind alle Gewässer im Litchfield „Saltie“ (australisches Salzwasserkrokodil) frei, nur „Freshies“ (süsswasser Krokodile) leben dann in diesen Gewässern. Laut den Australiern ist es ungefährlich dort zu baden solange man die Freshies nicht beim schlafen stört – na dann, kein Problem. Wir fanden ein schönes schattiges Plätzchen wo wir den ganzen Tag alleine baden konnten, sogar ohne Krokodile. Am Abend lernten wir zwei Australier in unserem Alter kennen, die uns gleich an ihr Lagerfeuer einluden. Am Feuer bekamen wir dann Besuch von einigen neugierigen Dingos. Nach einigen erholsamen Tagen ging es weiter nach Darwin. Darwin ist leider nicht gerade für Camper geeignet, da sich der nächste Campingplatz ca. 14km ausserhalb der Stadt befindet. Da wir nicht unnötig Geld für ein Hotel ausgeben wollten suchten wir uns einen schönen Platz zum Campen ausserhalb. Darwin selbst hat neben ein paar coolen Bars und Restaurants nicht allzu viel zu bieten. Es gibt jedoch ein paar schöne Läden wo man Aboriginal Art kaufen kann. Dort kann man auch davon ausgehen, dass die Künstler einen fairen Preis erhalten und man selbst bekommt Zertifikate, dass es sich um echte Aboriginal Art handelt und nicht einfach um eine billige chinesische Fälschung. Von denen gibt es nämlich genug an allen Ecken. Von Darwin aus ging es dann weiter in Richtung Kakadu Nationalpark. Auf dem Weg dort hin machten wir noch eine Flussfahrt in die Wetlands, da es dort im Gegensatz zum Kakadu Nationalpark nur ein Boot mit wenigen Touristen pro Tag gibt und man so die Natur und die Tierwelt ohne 100 andere Touristen geniessen kann. Beim Boot fahren ist Vorsicht geboten, denn die extrem gefährlichen australischen Salzwasserkrokodile verstecken sich überall im Wasser, im Gras oder in den Mangroven. Gerade ein paar Tage bevor wir in den Kakadu Nationalpark gingen, wurde ein Fischer aus seinem Boot gerissen und von einem Saltie zum Abendessen verspeist. Der Fischer wollte nur kurz einen Eimer mit Wasser ausschütten und hielt dabei kurz seinen Arm über den Bootsrand. Die australischen Salzwasserkrokodile haben über den ganzen Körper Verteilt Sensoren, mit denen sie Bewegungen im Wasser wahrnehmen können. Laut unserem Guide können diese Krokodile, welche die gefährlichsten der Welt sind, Bewegungen im Wasser auf über einen Kilometer Entfernung wahrnehmen. Auch an Land sollte man immer darauf achten, mind. 20 m Entfernung zum Wasser zu haben und nicht einen gemütlichen Spaziergang am Flussufer unternehmen. Salzwasserkrokodile sind die obersten in der Nahrungskette und haben keine natürlichen Feinde ausser sich selbst. Denn manchmal kommt es vor, dass sie sich gegenseitig fressen.

Also zurück zur Bootsfahrt, solange man seine Arme beim Fotografieren nicht über den Bootsrand hält ist man sicher. Auf der Fahrt auf dem Billabong sahen wir so einige Krokodile. Sowohl Süsswasser als auch Salzwasser. Einem Saltie konnten wir zusehen, wie es gerade ein Freshie (in gleicher Grösse) jagte. Neben den Krokodilen konnte man unzählige Vögel und einen fantastischen Sonnenuntergang sehen.

Von den Wetlands ging es weiter zum Kakadu Nationalpark. Der Kakadu Nationalpark befindet sich auf dem Boden der Aborigines, weshalb es ein sehr interessantes Museum zur Geschichte und Lebensweise der Aborigines hat. Dass die meisten Australier ziemlich wenig Interesse an den Aborigines zeigen konnten wir im Kakadu Nationalpark sehen. Das Museum, in dem wir mind. 2h waren, haben die meisten nach knapp 5 Minuten wieder verlassen ohne eine einzige Tafel gelesen zu haben und auch die ziemlich beeindruckenden Felsmalereien, die teilweise über 5000 Jahre alt sind, schienen die Meisten kaum zu beeindrucken. Naja, jedem das Seine. Wir jedenfalls fanden sowohl das Museum, als auch die Felsmalerein sehr beeindruckend. Am Anfang des Nationalparks hat es einen Weg zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man einen fantastischen Blick über das gesamte Arnhemland hat. Wer gegen den Abend dort ist, kann einen weiteren fantastischen Sonnenuntegang geniessen. Abgesehen vom Museeum, dem Aussichtspunkt und den Felsmalereien, waren wir jedoch eher enttäuscht vom Kakadu. Wir waren zu Beginn der Trockenzeit dort, was bedeutet, dass das Wetter sehr angenehm ist und es noch nicht so viele Touristen hat. Jedoch waren ein Grossteil der Strassen durch Überflutungen in der Regenzeit so zerstört, dass sie gar nicht oder nur mit 4×4 Jeep befahrbar waren. Unser wirklich toller Campervan AMIGO war leider weder ein Jeep noch hatte er einen 4×4 Antrieb, so mussten wir wohl oder übel mit den paar wenigen Strassen vorlieb nehmen die entweder geteert oder sonst einigermassen flach waren. Deshalb fuhren wir ziemlich bald weiter zu den Edith Falls und zur Katherine Gorge im Nitmiluk Nationalpark. Dort wurden wir wohl oder übel Zeugen der Fortpflanzung von Wallabys wurden. Denn die Wallabys vergnügten sich ziemlich den ganzen Abend und die ganze Nacht direkt vor unserem Camper! Da es ziemlich heiss war, hatten wir den Kofferraum offen und nur ein Moskitonetz gespannt. Als ob die wilde Fortpflanzungsparty noch nicht genug war, versuchte ein ziemlich freches Wallaby mitten in der Nacht unsere Kühlbox zu stehlen! Von Kathrine aus fuhren wir dann die unglaublich vielen, ziemlich öden Kilometer ins Zentrum Australiens. Da wir gerne noch ein paar Tage mit Andreas in Cairns verbringen wollten und im Great Barrier Reef tauchen wollten, entschieden wir uns nicht nach Alice Springs und zum Ayers Rock zu fahren, sondern direkt nach Cairns. Also bogen wir ca. 700 km vor Alice Springs links ab von wo aus die ebenso langweilige und lange (1500 km) Strasse nach Townsville an die Ostküste führt. Dies bedeutet, dass wir in den nächsten 3 Tagen nicht viel anderes machten als fahren, essen und schlafen.

Arnhemland

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