Sep 18, 2014 - Malaysia, Singapur    1 Kommentar

Singapur und Ferien vom Reisen auf Pulau Sibu

Da wir vor einigen Jahren schon einmal in Singapur waren und damals die Stadt ziemlich ausführlich angeschaut hatten, verbrachten wir dieses Mal nur einen Tag in der modernen Grossstadt. Vom letzten Mal wussten wir noch, dass das Swissotel Merchant Court in Singapur erstens gut gelegen ist und zweitens einen fantastischen Z’Morgen mit Emmi Joghurt und Zopf anbietet. Da wir nach fast neun Monaten reisen ziemlich viel für ein Stückli Zopf gegeben hätten, entschieden wir uns einmal mehr unvernünftig zu sein und unser Budget für zwei Nächte und ein paar Stückli Zopf am Morgen zu strapazieren. Wer jetzt denkt wir spinnen, der war noch nie neun Monate auf Reisen, wo es meistens (wenn überhaupt) vertrockneten Tost und Instantkaffe zum Frühstück gibt.

Wir genossen also das luxuriöse Frühstücksbuffet und entflohen der unerträglichen Hitze Singapurs in dem wir durch die unzähligen Shoppingcenter schlenderten. Bereits in einer Woche wird es schon so weit sein und wir treffen Fabienne und Jan in Kuala Lumpur. Da wir natürlich fit und ausgeruht für die beiden sein wollten, buchten wir ganz spontan am Abend einen Trip auf die malaysische Insel Pulau Sibu. Auf der Insel befindet sich neben einem kleinen Dorf, ganz abgeschieden von der Aussenwelt das Rimba Resort mit seinen schönen Holzbungalows, direkt am weissen schönen Sandstrand. Da man in ein bisschen mehr als drei Stunden von Singapur auf Sibu ist und das Rimba Resort einen Shuttle Service von Singapur aus anbietet, kam uns dieses Angebot wie gelegen. Das Beste am Rimba Resort (neben dem super netten und coolen Personal) ist das hauseigene Riff, das unglaublich schön ist zum Schnorcheln und die eigene Tauchschule sowie die vielen coolen Tauchplätze in der Umgebung. So verbrachten wir eine super tolle, entspannte Woche mit lesen, schnorcheln und tauchen und wieder mal hervorragendem Essen.

Die Idylle wurde nur kurz gestört, als Rita eines Abends plötzlich ein rotes, entzündetes und geschwollenes Auge hatte und wir keine Augentropfen zur Verfügung hatten. Als es immer schlimmer wurde und Rita auch fast nichts mehr sehen konnte war die Abgeschiedenheit plötzlich nicht mehr ganz so toll. Vor allem da die nächste Augenklinik ca. 4 Stunden entfernt auf dem Festland ist. So blieb uns nichts anderes übrig als eine Nacht abzuwarten und am nächsten Morgen so lange zu warten bis das Wasser hoch genug war um die Insel mit dem Boot zu verlassen. Natürlich hatte dann zu dieser Zeit auch die Augenklinik geschlossen und so machten wir erste Bekanntschaften mit einem malaysischen, staatlichen Spital. Ausgerüstet mit Tabletten und Augentropfen ging’s dann wieder zurück auf die Insel. Leider mussten wir so zwei Tage „Tauchpause“ einlegen. Die Sicht beim Tauchen war zwar ziemlich schlecht aber mit John dem Dive-Instructor machte es trotzdem Spass. Da wir zur Zeit die einzigen Taucher im Rimba Resort waren, gab sich John viel Mühe uns coole Tauchgänge zu ermöglichen.

Das Glück wollte es, dass am gleichen Tag an dem auch wir abreisen wollten, eine Familie einen Privattransport nach Malakka gebucht hatte und wir so zu einem sehr günstigen Preis bis Kuala Lumpur mitfahren durften. Wir freuten uns schon riesig, denn am nächsten Tag war es endlich so weit und Fabienne und Jan kamen! Doch im Guesthouse mussten wir dann feststellen, dass wir anscheinend das falsche Datum im Kopf hatten und die Beiden erst einen Tag später kommen. Naja, so konnten wir noch einen Tag Kuala Lumpur erkunden.

Relaxen

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1 Kommentar

  • Liebe Rita und Thomas,
    endlich habe ich mir wieder einmal Zeit genommen, Eure spannenden Reiseberichte zu lesen und die wunderschönen Photos anzusehen. Es ist super!
    Vielen Dank,dass ihr Eure Erlebnisse mit uns daheim Gebliebenen teilt.
    Liebe Grüsse Mami Katrin
    P.S.: aus den Photos gäbe es bestimmt auch schöne Karten ;-)

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